Weitere Gespräche mit der griechischen Delegation

Night Call aus Berlin

Night Call vom 23.03.2015
© Andrea Weissmann

Gespräche mit der griechischen Delegation in Berlin

Asien in grün, Europa und USA in rot. Der DAX konnte sich nur vorbörslich über der 12.000 er Linie halten, danach ging es bis zum Tagestief von 11.863 zur Mittagszeit. Zum XETRA Schluss dann fast 144 Punkte oder 1,19 % Verlust. Nur vier Werte konnten zulegen, 26 verloren. Bester Wert war Infineon mit einem Zuwachs von 0,76 %. Ganz unten standen die Autowerte, am heftigsten erwischte es Volkswagen mit Minus 3,70 %. Gute Nachrichten von der Konjunkturfront, weitere Gespräche mit der griechischen Delegation in Berlin, auch das Versprechen dabei, die Vorwürfe und Vorhaltungen beiderseits etwas zurückzunehmen, den Markt interessierte das heute nicht. Ähnlich erging es den anderen deutschen Indizes. Der MDAX verlor 258 Punkte oder 1,23 %. SDAX und TecDAX ebenfalls leichter um 0,7 bis 0,9 %.

Auch der positive Start des DOW JONES motivierte unseren Leitindex nicht, obwohl der amerikanische Kollege während der Sitzung kurz vor seinem Allzeithoch von 18.206 Punkten stand. Zum Ende in Amerika liessen sich die drei grossen Indikatoren sogar noch von der deutschen Depression anstecken und verloren in den letzten Handelsminuten. So schloss der DOW JONES auch auf seinem Tagestief von 18.206 Punkten. Bester Wert war Pfizer mit einem Zuwachs von 2,34 %. Unten standen Home Depot, sie verloren 1,12 %. Die Ölwerte Exxon, Royal Dutch Shell, Total und BP konnten allesamt zulegen, nachdem der Ölpreis wieder etwas anstieg. Auch der S&P 500 bewegte sich fast den ganzen Tag im positiven Bereich, erst zum Schluss gab er leicht nach. Allerdings bewegte sich der Index in einer Bandbreite von 10 Punkten, was auch viel Aussagekraft für die damit verbundenen Umsätze hat. Bei den Einzelwerten fiel der Verlust von Gilead Sciences mit 1,98 % negativ ins Gewicht und belastete damit die gesamten Pharmawerte. Auch Monsanto, die in Kürze ihre Zahlen präsentieren, verloren 1,7 %. Apple gewannen 1,04 %, endlich scheinen die Investoren zu reagieren, die in ihrem Portfolio den DOW nachbilden und wagten jetzt neue Käufe. Die Chancen für Apple stehen dabe sehr gut, sollten doch viele Fondsmanager diesen Schritt bis Quartalsende abschliessen müssen. Von der Verbraucherseite gab es ebenfalls gute Nachrichten, die Verkäufe bestehender Immobilien stiegen um 1,2 % auf 4.88 Millionen. Erwartet wurden zwar 4.94 Millionen, dennoch lag der Wert sowohl nach der Anzahl (4.82 Mio.) als auch vom erzielten Verkaufspreis (+ 7,5 %) deutlich über dem Februar des letzten Jahres.

Der Dollar fiel nach seinem zwölf Jahreshoch in der vergangenen Woche weiter. 1,3 % gegenüber dem Euro, 1,5 % vs. Australischem Dollar und 1,10 % zum Schweizer Franken.

Der Goldpreis stieg weiter leicht an, derzeit auf 1.191 USD.

Jetzt warten wir mit Spannung auf die Eröffnung der asiatischen Märkte.

Die Details

DAX 11.896 (-144) -1,19 % nachbörslich 11.853
MDAX 20.683 (-258) -1,23 %
SMI 9.366 (-30) -0,32 %

Der Blick nach USA

DOW JONES 18.116 (-12) -0,06 %
NASDAQ 5.011 (-15) -0,31 % 
S&P 500 2.104 (-4) -0,17 %

EUR vs. CHF 1,0575
EUR vs. USD 1,0946
Brent-Öl 55,82 USD
Gold 1.191 USD

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend.
Ihr Jürgen Weissmann

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