Tagesgeldkonto – Zinsen und Konto vergleichen lohnt sich

Tagesgeldkonto



Tagesgeldkonto: Zinsen vergleichen

#AnbieterHöchster Zinssatz p. a.ZinsgarantieZinsintervall
1Deutsche Kreditbank AG0,90% inkl. VISA-Card12 Monatemonatlich
2Consorsbank1,10%12 Monate1/4 jährlich
31822direkt1,10%4 Monatemonatlich
4Volkswagen Bank1,10%4 Monatemonatlich
5Audi Bank1,10%4 Monatemonatlich
6Wüstenrot1,25%4 Monate1/4 jährlich

Wie groß ist der Unterschied zwischen der DKB und der Consorsbank?

AnbieterDeutsche Kreditbank AGConsorsbank
Dauer12 Monate12 Monate
Anlagebetrag50.000,00 Euro50.000,00 Euro
Zinssatz0,90%1,10%
Ertrag451,86 Euro551,72 Euro

Bei einem Anlagebetrag von 50.000,00 Euro erhalten Sie beim Tagesgeltkonto der Consorsbank etwa 100 Euro mehr. Sie erhalten als Neukunde der Deutschen Kreditbank AG allerdings einen Reisegutschein im Wert von 100,00 Euro. Sollten Sie diesen verwenden können, so haben Sie nach 12 Monat aus Ihren 50.000,00 Euro etwa den selben Ertrag erzielt.

AnbieterDeutsche Kreditbank AGConsorsbank
Dauer12 Monate12 Monate
Anlagebetrag190.000,00 Euro100.000,00 Euro
Zinssatz0,90%1,10% und 0,50%
Ertrag903,72 Euro802.50 Euro

Bei einem Anlagebetrag von 100.000,00 Euro erhalten Sie beim Tagesgeltkonto der Deutschen Kreditbank AG mehr, obwohl der Zinssatz auf dem ersten Blick mit 0,90% geringer erscheint. Am Ende eines Jahres liegt der Vorteil bei etwa 100,00 Euro zzgl. dem Reisegutschein in Höhe von 100,00 Euro.

Was sind Tagesgeldkonten?

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um eine Kapitalanlage, bei der das Geld auf unbestimmte Zeit und mit täglicher Fälligkeit und Verfügbarkeit angelegt wird. Darin unterscheidet sich das Tagesgeldkonto z.B. vom Festgeldkonto, bei dem Sie einen bestimmten Betrag für eine bestimmte und vorher fest vereinbarte Laufzeit, z.B. 1 Jahr, angelegt. Damit eignet sich das Tagesgeldkonto auch als Ansparplan, bei dem Sie zum Beispiel monatlich einen beliebigen Betrag auf Ihr Tagesgeldkonto überweisen.

Technisch gesehen ist ein Tagesgeldkonto bei einer Bank nichts anderes als ein Girokonto mit Guthabenverzinsung. Im Gegensatz zu einem Girokonto kann ein Tagesgeldkonto aber nicht für den normalen Zahlungsverkehr genutzt werden. Allerdings können Sie von einem Tagesgeldkonto jederzeit Geld auf ein “Referenzkonto” überweisen, also beispielsweise auf Ihr Girokonto bei Ihrer Hausbank.

Vorteile von einem Tagesgeldkonto:

  1. Höhere Zinsen als z.B. auf einem Sparbuch, inkl. Zinseszinseffekt bei z.B. monatlicher Zinsgutschrift
  2. Flexibler als eine Festgeldanlage, da täglich über das Guthaben verfügt werden kann
  3. Sichere Kapitalanlage, mit leichten Einschränkungen

Nachteile von einem Tagesgeldkonto:

  1. Die Verzinsung ist über einen längeren Zeitraum schlechter kalkulierbar, da die Verzinsung sich täglich ändern kann.
  2. Die Verzinsung ist schlechter als bei längerfristigen Anlagen.

Welche Bank gewährt eine Zinsgarantie?

In unserem Tagesgeldvergleich haben wir für Sie 6 Banken unter die Lupe genommen und Sie stellen sicherlich ebenfalls auf den ersten Blick fest, dass sich bereits die Zinsgarantie unterscheidet. Was ist aber eine Zinsgaratie? Tagesgeldkonten sind in der Regel mit einem variablen Zinssatz ausgestattet. Dies bedeutet, dass die kontoführende Bank den Zinssatz jederzeit an die aktuellen Marktgegebenheiten anpassen kann. Der Zinssatz kann also ohne Vorankündigung nach oben oder nach unten korrigiert werden.

Natürlich ist eine Zinsgarantie für den Kunden zunächst einmal sinnvoll und vorteilhaft. Schließlich haben Sie als Kunde keine Zinssenkungen in der nächsten Zeit zu befürchten. Als Bestandskunde profitieren Sie in der Regel jedoch nicht von einer Zinsgarantie und nach Ablauf des vereinbarten Zeitraums (4 oder 12 Monate) sinkt der Zinssatz mitunter deutlich und so profitieren nur Neukunden kurzfristig vom jeweiligen Angebot.

Was ist ein Zinsintervall?

Er beschreibt den Zeitraum, innerhalb dessen eine Bank die aufgelaufenen Zinsen gutschreibt. Es gibt Banken, die eine jährliche, vierteljährliche oder auch eine monatliche Zinsgutschrift durchführen. Das ist vor allem deshalb interessant, weil bei einer unterjährigen Zinsgutschrift Zinseszinsen (Zinseszins ist Zins, der auf kapitalisierte Zinsen vergangener Berechnungsperioden berechnet wird) entstehen, die die Rendite insgesamt erhöhen. Daraus lässt sich folgern, dass ein Tagesgeldkonto mit einem kurzen Zinsintervall im Vergleich zu Angeboten mit jährlichen Zinsgutschriften die attraktivere Lösung darstellt, sofern es ansonsten keine großen Zinsunterschiede gibt. Kurze Zinsintervalle führen zu einem höheren Zinseszinseffekt!

Tagesgeldvergleich – Zinsen, Anlagesumme und Laufzeit

Welche Tagesgeldzinsen aktuell für unterschiedliche Anlagesummen und Laufzeiten möglich sind, können Sie schnell und einfach hier direkt berechnen lassen.

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