Aktien Broker Vergleich 2017

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Nicht nur angesichts der aktuellen Niedrigzinsen sind Aktien eine sinnvolle Wahl. Auch in den Jahrzehnten davor haben Aktionäre im Durchschnitt mehr Gewinn gemacht als Sparer, die ihr Geld in festverzinsliche Wertpapiere, Fest- oder Tagesgelder angelegt haben. Aber wer ist der beste Broker? Das kommt darauf an, sagt der Aktienbroker Vergleich von aktiendepot.de.

Der Sparer

Wer langfristig Geld anlegen will, der kann das am sichersten mit Fonds und ETFs tun. Einzelaktien bergen immer die Gefahr, dass man eine Niete im Depot hat. Dann kann die Entwicklung am Markt noch so positiv sein, das eigene Geld ist weg.

Bei Fonds wird das Risiko dagegen breit gestreut. Allerdings ist das Fondsmanagement oft auch teuer, Analysten und Fondsmanager müssen schließlich auch bezahlt werden – und nicht immer schaffen sie es, den Vergleichsindex zu schlagen. Denn nicht jeder kann besser sein als der Durchschnitt.

Deshalb wird immer mehr Geld in Indexfonds investiert, meist in der Form von börsengehandelten Fonds (ETFs). Die bilden einfach einen Index wie den DAX nach. Damit ist das Risiko breit gestreut, vor allem wenn man ETFs aus verschiedenen Regionen wählt, beispielsweise einen europäischen, einen nordamerikanischen, einen ostasiatischen und einen weiteren mit Aktien aus Schwellenländern.

Noch besser streut man mit ETF-Sparplänen das Risiko. Dann wird nämlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten investiert. Damit minimiert man die Gefahr, sein Geld kurz vor einem Crash einzuzahlen. Wer regelmäßig investiert, der kauft einen Teil seiner Aktien teuer und einen anderen billig. Wird jeden Monat der gleiche Betrag investiert, kauft man zu den niedrigen Kursen sogar besonders viele Aktien. Das monatliche Investieren ist aber sehr teuer, wenn es keine besonderen Sparplan-Angebote gibt. Und wer monatlich immer den gleichen Betrag investieren will, der braucht ETFs, bei denen sich auch Bruchteile von Anteilen kaufen lassen. Beispielsweise 3,3333 Anteile, wenn der Kurs eines Anteils bei 30,- Euro liegt und man insgesamt 100,- Euro investieren will.

Für Sparer: S Broker

Wer langfristig Geld anlegen will, braucht deshalb einen Broker, der einerseits eine große Auswahl an Fonds bietet und andererseits auch Sparpläne erlaubt. Das ist nach den Recherchen von aktiendepot.de die Sparkassen-Tochter S Broker.

Das Unternehmen bietet eine große Auswahl an Fonds und wird durch die deutsche BaFin reguliert. Wer ein Girokonto bei einer lokalen Sparkasse unterhält, kann das in vielen Fällen als Verrechnungskonto für sein Depot nutzen und muss nicht extra eines beim Broker eröffnen.

Auch Service und Erreichbarkeit sind sehr gut. Die Kosten liegen allerdings etwas höher als bei Discount-Brokern, gleichzeitig aber viel niedriger als bei den meisten Filialbanken und ähnlich hoch wie bei großen Direktbanken wie der ING-DiBa, Comdirect oder der Consorsbank.

Der Stratege

Nicht jedem liegt aber dieser vergleichsweise passive Anlagestil. Wer sich zutraut, den Markt besser einzuschätzen als die Mehrheit der Anleger oder wer einfach Spaß am Geldanlegen hat, der hat andere Anforderungen. Er möchte bestimmte Strategien umsetzen, beispielsweise mit einem Papier, das höhere Gewinne verspricht als reguläre Fonds. Oder er will sich umgekehrt absichern.

Solche unterschiedlichen Strategien lassen sich mit Zertifikaten besonders leicht abbilden. Einige ähneln ETFs, sie bilden beispielsweise nur einen Index nach. Allerdings werden sie nicht mit Wertpapieren hinterlegt, sondern der Emittent, meist eine Bank, garantiert die Auszahlung der Gewinne. Deshalb sind sie weniger sicher als ETFs, oft aber auch billiger.

Andere Zertifikate bilden beispielsweise den Preis von Rohstoffen wie Öl ab. Hebel-Zertifikate bieten höhere Gewinne, eines mit einem Hebel von 10 auf den DAX erlaubt mit 1.000,- Euro beispielsweise den gleichen Gewinn (und Verlust) wie sonst mit 10.000,- Euro, die in einen DAX-ETF investiert werden. Dagegen verringern Garantie- und Discount-Zertifikate die Gefahr von Verlusten.

Broker für Zertifikate

Bester Zertifikatebroker ist nach unseren Recherchen die Consorsbank. Auf Platz zwei folgt die OnVista Bank und auf dem dritten Platz S Broker, eine Tochter der Sparkasse.

S Broker und OnVista verdanken ihre gute Platzierung der großen Auswahl an Zertifikaten und beim S Broker auch den bekannten Namen, die mit der Sparkassen-Gruppe hinter ihnen stehen.

Der Spekulant

Zertifikate und ETFs werden vor allem von Anlagern geschätzt, die mittel- bis langfristig anlegen wollen. Dagegen versuchen Daytrader, kleine Schwankungen an den Börsen auszunutzen. Die Gewinnspannen sind oft klein, aber in der Summe ergeben sich daraus hohe Gewinne.

Für diese Anleger sind natürlich vor allem niedrige Gebühren wichtig. Denn wer Aktien kauft und am gleichen Tag wieder verkauft, für den fallen hohe Kosten mehr ins Gewicht als für andere Anleger, die Aktien kaufen und dann erst nach Jahren wieder verkaufen. Wer 1.000,- Euro investiert und für jede Transaktion 20,- Euro zahlen  muss, der hat 4,0 Prozent seiner Investition nur für Gebühren ausgegeben. Der Kurs müsste also bei einer Aktie, die am gleichen Tag ge- und wieder verkauft wird, um mehr als 4,- Prozent an einem einzigen Tag steigen, damit nur die Kosten wieder hereingeholt werden.

Broker für kurzfristige Anleger

Niedrige Gebühren und eine professionelle Handelsplattform bietet hier der Online-Broker LYNX, er ist deshalb die Nummer 1 für Daytrader.

Allerdings gibt es auch eine zweite Möglichkeit, nämlich statt direkt in Aktien zu investieren Differenzkontrakte zu kaufen, vom englischen Begriff Contract for Difference auch CFD genannt. Diese bilden die Entwicklung eines Basiswertes ab, meist um einen Hebel verstärkt. Außerdem ist der Kauf oft billiger, gerade bei kleineren Summen. Viele CFD-Broker verzichten auf eine Gebühr und finanzieren sich über den Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskursen, wie man sie auch vom Geld wechseln kenn.

Einer der besten CFD Broker ist GKFX. Das Unternehmen bietet gute Konditionen, zahlreiche Basiswerte und außerdem ein Demokonto, mit dem sich das Traden erst einmal risikolos ausprobieren lässt, bevor man echtes Geld investiert.

Fazit

Welcher der beste Broker ist, hängt auch von den Anforderungen ab. Der Anbieter LYNX Broker hat allerdings in vielen Feldern die Nase vorn, gerade auch dann, wenn Sie Optionen handeln möchten. Wer mehr Wert auf Fonds und Zertifikate legt, der findet mit dem S Broker der Sparkassen eine gute Alternative.

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