Aktien als Altersvorsorge? Eine empfehlenswerte Geldanlage.

Warren-Buffett-2015

Sind Aktien tatsächlich eine empfehlenswerte Geldanlage?

Fakt ist: Die staatliche Rente wird in geraumer Zukunft nur noch eine Basisabsicherung darstellen. Es sind vor allem die jüngeren Arbeitnehmer, die sich durchaus die Frage stellen sollten, ob es mitunter nicht von Vorteil wäre, eine private Altersvorsorge abzuschließen. Schlussendlich möchte man am Ende der Arbeitskarriere ein sorgenfreies Leben haben und sich nicht mit finanziellen Problemen auseinandersetzen.

Folgt man einer Umfrage des „Deutschen Sparkassen- und Giroverbands„, so sind die Deutschen jedoch relativ nachlässig, wenn es um die private Vorsorge für das Alter geht. Nur ein Drittel gab an, tatsächlich für das spätere Rentenalter zu sparen. Zudem zeigen die Zahlen, dass sich die Deutschen vorwiegend für ertragsschwache Anlageformen entscheiden. Rund 50 Prozent lassen ihr Geld auf dem Girokonto oder haben sich für ein Sparbuch entschieden. Schon seit Jahren gibt es für diese Geldanlagen keine attraktiven Zinsen mehr. In vielen Fällen bekommen die Anleger, wenn sie sich für ein Sparbuch entscheiden, einen Zinssatz zwischen 0,05 Prozent und 0,1 Prozent – pro Jahr. Von einer vernünftigen Rendite kann also definitiv nicht die Rede sein. Auch Lebens- und klassische Rentenversicherungen überzeugen nicht mehr. Die Produkte orientierten sich am Leitzinssatz – dieser ist seit Jahren extrem niedrig. Auch hier gibt es kaum noch hohe Gewinne. Es ist daher keine Überraschung, dass viele Finanzexperten Aktien als Vorsorge für das Alter empfehlen. Doch ist ein Aktieninvestment tatsächlich die richtige Wahl? Wie gefährlich sind die Wertpapiere tatsächlich? Ist ein Totalverlust möglich oder gibt es mitunter Tipps und Tricks oder spezielle Strategien, damit die Risiken reduziert werden können?

Wie riskant sind die Geschäfte an der Börse wirklich?

Aktien sind definitiv eine empfehlenswerte Alternative. Die Wertpapiere bieten attraktive Ertragschancen, sind kostengünstig und stellen einen Schutz gegen die Inflation dar. Vor allem profitieren die Anleger nicht nur von den Kursgewinnen: Vor allem sind die Dividenden von enormer Bedeutung. Die Dividende stellt den Teil des Gewinns dar, den das Unternehmen gemacht hat. Je mehr Aktien der Anleger besitzt, desto höher ist am Ende die Gewinnausschüttung. Schüttet das Unternehmen pro Wertpapier eine Dividende von 1,20 Euro aus, so erhält der Anleger, sofern er 1.000 Wertpapiere besitzt, eine Gewinnausschüttung in der Höhe von 1.200 Euro. Damit Aktien aber tatsächlich zum empfehlenswerten Altersvorsorgeprodukt mutieren, müssen die Anleger im Vorfeld ein paar Aspekte berücksichtigen:

  • Anleger sollten sich für konservative Wertpapiere entscheiden
  • Eine breite Streuung über Branchen und Länder reduziert das Risiko
  • Anleger müssen diszipliniert und langfristig investieren

Jene drei Punkte klingen einleuchtend und nachvollziehbar, sind aber mitunter schwer umzusetzen, wenn sich der Anleger von seinen Emotionen beeinflussen lässt. Viele Anleger haben natürlich Angst um ihr Erspartes, sodass etwaige Kursverluste kritisch beobachtet werden; immer wieder entscheiden sich die Anleger für einen zu schnellen Verkauf ihrer Wertpapiere, sodass sie am Ende einen Verlust verbuchen. Jedoch sind hohe Verluste, wenn der Anleger auf eine breite Streuung achtet, kaum möglich.

Fällt der Kurs einer Aktie um 4 Prozent, wobei eine andere Aktie einen Kursgewinn von 7 Prozent erlebt, bleibt am Ende ein Gewinn von 3 Prozent. Somit können Kursverluste durch Gewinne ausgeglichen werden. Natürlich können auch Sparpläne dafür sorgen, dass das Risiko gemindert wird. So kann der Anleger in Fonds investieren. Entscheidet sich der Anleger für den DAX, so investiert er in die 30 stärksten Unternehmen Deutschlands. Auch der Handel über XETRA ist eine empfehlenswerte Alternative, die gerne angeboten wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass es hier zu hohen Verlusten kommt, ist extrem gering. Entscheidet sich der Anleger für Einzelaktien, so geht er natürlich ein höheres Risiko ein, kann aber am Ende auch – sofern alles nach Plan läuft – höhere Gewinne erzielen. Fakt ist: Aktien sind nicht zu 100 Prozent sicher; Anleger sollten daher immer wieder den Markt beobachten und mitunter auch reagieren, falls es tatsächlich zu gravierenden Veränderungen kommt.

Wertpapiere sind eine langfristige Geldanlage

Aktien sind deshalb für die Altersvorsorge interessant, weil sie – zumindest auf lange Sicht gesehen – recht hohe Renditen garantieren. Hat der Anleger in den letzten 30 Jahren in den DAX investiert, konnte er im Durschnitt eine Rendite von rund 10 Prozent pro Jahr erzielen. Natürlich spielt die Laufzeit eine wesentliche Rolle. Aktienrenditen können kurzfristig zwischen +100 und -60 Prozent schwanken; folgt man jedoch den Zahlen der langfristigen Investments, belaufen sich die Gewinne zwischen +6 und +13 Prozent pro Jahr. Derartige Prognosen machen Aktien natürlich besonders interessant. Doch sollte der Anleger ein Depot über einen Online-Broker anlegen oder mitunter den Berater seiner Hausbank kontaktieren, wenn er sich für ein Aktieninvestment interessiert. Zu beachten ist, dass es natürlich Vor- und Nachteile gibt, die im Vorfeld berücksichtigt werden müssen: Online-Broker sind für geringe Kosten und Gebühren bekannt; bei der klassischen Filialbank können jedoch hohe Gebühren anfallen, die die Renditen schmälern. Hat der Anleger jedoch kein Basiswissen, sodass die Börse Neuland ist, kann eine Anlageberatung durch den Profi durchaus sinnvoll sein.

Unser Fazit

Die heutigen Sparprodukte versprechen kaum noch Gewinne. Es sind die niedrigen Zinsen, die viele Anleger verschrecken, sodass sich diese in weiterer Folge für alternative Geldanlagen entscheiden. Das Sparbuch, eines der beliebtesten Produkte, ist heutzutage kaum noch von Bedeutung. Zinssätze, die zwischen 0,05 Prozent und 0,1 Prozent liegen, versprechen keine Gewinne mehr. Entscheidet sich der Anleger für Wertpapiere, muss er zunächst ein Depot bei einem Online-Broker oder einer Bank (Direktbank oder Hausbank) eröffnen. Fehlt dem Anleger das Basiswissen oder ist er unsicher, in welche Wertpapiere er schlussendlich investieren soll, sollte er sich ggf. beraten lassen. So kann der Anleger das Risiko reduzieren. Wichtig ist, dass natürlich auch die Kosten berücksichtigt werden.

Während das Aktieninvestment einerseits hohe Gewinne verspricht, sind es andererseits auch mögliche Transaktions- oder Depotgebühren, die die Gewinne natürlich „auffressen“ können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich der Anleger im Vorfeld über die Kosten informiert. Dabei gibt es, je nach Börsenplatz, andere Gebühren – so sind bei vielen Anbietern die Gebühren für den Handel über Xetra geringer, jedoch können vor allem ausländische Wertpapiere extrem hohe Transaktionsgebühren verursachen.

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